Cornelia Dlabaja

Ist Soziologin und Kulturwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkten Stadtforschung, Raum- und Planungssoziologie, sowie Ungleichheitsforschung. Sie studierte Soziologie in Kombination mit Raumplanung in Wien, Paris und Darmstadt. 2011 gründete sie mit KollegInnen die Sektion Soziale Ungleichheit der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie, deren Sprecherin sie ist.

Gegenwärtig arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Wien am Institut für Europäische Ethnologie, wo sie an ihrer Dissertation über die Seestadt Aspern forscht. Darüber hinaus ist sie Teil des interdisziplinären Forschungsverbundes des Besiedelungsmonitoring aspern Seestadt.

2019 war sie Gastforscherin an der Universität IUAV Venedig im SSIIM Schwerpunkt wo sie ihre Feldforschung zu Recht auf Stadtbewegungen in Venedig im Kontext der Kommodifizierung und Toursitifizierung realisierte. 2016 realisierte sie im Rahmen des Gemeindebaufestivals die vom Verein Stadtimpuls geförderten Ausstellung Gemeinde Bau Kunst bei der Visionen für Gemeindebaukunst der Zukunft diskutiert und entworfen wurden.

Vorangegangene Projekte waren das Projekt Wohnen im Wohnhochhaus am Institut für Soziologie und am Institut für Geografie im Projekt GenderATLas . Gemeinsam mit Anna Wanka ist sie Mitinitiatorin und Organisatorin der vom WWTF geförderten Marie Jahoda Summer School „Public Spaces and Inequalities in Transition – Rethinking the Urban Fabric„.

2013 arbeite sie zum Thema Jugendarbeitslosigkeit (im Forschungsprojekt NEET Jugendliche des ISW) und Freiraumplanung im sozialgeförderten Wohnbau (dem Projekt FreiWERT das ein Teilprojekt des Haus der Zukunft). Im Zuge ihrer Masterarbeit „Urbane Raumproduktionen“ analysierte sie den Wandel des Stadtraums am Beispiel des Wiener Brunnenviertels. Für die Masterarbeit erhielt sie ein Stipendium der MA 7 der Stadt Wien, welche 2016 als Monographie im Verlag new academic press (ehemaliger Mandelbaumverlag) erschienen ist.
Während ihrer Studienzeit war sie als StudienassistentIn am Institut für Soziologie der Uni Wien und dem Fachbereich für Soziologie der TU Wien (ISRA) als Tutorin, im Bereich der Stadtforschung tätig. Zur selben Zeit arbeitet sie als Journalistin für das Online-Stadtmaganzin stadtbekannt.at, wo sie das Wien-Ressort leitete. 2009 bis 2010 war sie Gastforscherin des Graduiertenprogramms UrbanGRAD das LÖWE Schwerpunkts im Programm „Eigenlogik der Städte“ bei Martina Löw.
Im Rahmen des urbanize! Festivals 2012 und 2013 führte sie gemeinsam mit Carmen Keckeis eine Reihe von Interventionen im Stadtraum durch, um die Bedeutung und Nutzung von Plätzen im Stadtraum, auf der Ebene alltagsweltlicher Wahrnehmungen zu erforschen.

Im September 2013 initiieren und kuratierte sie im West46 http://www.west46.at die erste Instagram Ausstellung Wiens #VIE01 4 Instagramers | 4 Vienna Perspectives.

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